Anträge

Anträge

Jedem Kind ein Schwimmangebot: Kostenlose Schwimmkurse in den Schulferien.

Antragsdatum: 02.12.2021

Mit der Wiedereröffnung der Schwimmbäder endet für viele Kinder eine sehr lange Zeit ohne Schwimmkurse, ohne Schulschwimmen und ohne Schwimmen in Vereinen. Wir gehen davon aus, dass dadurch ein Großteil vieler Kinder ihre Schwimmfähigkeit nicht erlernen und trainieren konnten.

Kinder, die wegen der Pandemie bestehende Kurse unterbrechen mussten, konnten die regelmäßige Übung nicht fortsetzen, keine Sicherheit gewinnen oder Routinen ausbauen.

Der Rückstand und die Länge der Wartelisten sind demzufolge groß. Es ist zu bedenken, dass Eltern über einen langen Zeitraum kein Angebot für ihre Kinder erhalten werden.

Nachbargemeinden bieten ähnliche Projekte für Kinder ihrer Gemeinden an, was wiederum dazu führt, dass es auch dort lange Wartelisten gibt. Andere Familien wiederum können sich die Kursangebote nicht leisten.

Fortschritt
Dieser Antrag wird offiziell am 02.12.2021 im Rat gestellt.

Einrichtung eines Bücherschrankes.

Antragsdatum: 02.11.2020

In vielen deutschen Städten und Kommunen stehen inzwischen öffentliche Bücherschränke, die von allen Bürgerinnen und Bürgern benutzt werden und vor allem einen niederschwelligen Zugang zu Bildung, in Form von Literatur, ermöglichen. Verwendet werden meist ausgediente Telefonzellen, die mit neuem Anstrich und mit Regalen versehen sind. Diese werden von Bürgerinnen und Bürgern oder auch örtlichen Vereinen, oder Büchereien betreut. 

Ziel ist es, mit den offenen Bücherschränken sowohl Menschen zum Lesen zu animieren, die nicht in Büchereien gehen oder das Geld für die Ausleihe haben; aber auch Bürgern die Chance zu geben, ihre Bücher für andere Menschen zur Verfügung zu stellen, statt sie dem Altpapier zuzuführen.

Weiter bieten diese Schränke die Möglichkeit zu einem regen Austausch und weiten Platz für Diskussionen. 

Ziel erreicht: Der Bücherschrank wurde erfolgreich am 26.08.2021 von uns eingeweiht und in Betrieb genommen.

Fortschritt
Erfolgreich

Einrichtung einer Beratungsstelle für Frauen in Not in Nümbrecht.

Antragsdatum: 02.11.2020

Diese Stelle soll als erste kompetente Anlaufstelle fungieren, welche Information, Begleitung, Beratung und Therapie für Frauen in Lebenskrisen, Notsituationen, bei Trennung/Scheidung etc. anbietet.

Sie soll sich als Fachstelle für Frauen verstehen, die von physischer, psychischer, ökonomischer und / oder sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Sie soll kostenlos, vertraulich und auf Wunsch auch anonym beraten und informieren und parteipolitisch und konfessionell unabhängig agieren.

Der Schwerpunkt soll auf der Nutzung und Weiterentwicklung der Ressourcen und Kompetenzen der betroffenen Frau liegen. Eigenständigkeit in der Lebensplanung und das Erreichen eigener Ziele im Sinne von Lebensfreude und Lebensqualität sollen dabei die zentralen Perspektiven bilden.

Zwischenstand: Es gab einen Vortrag über zwei entsprechende Projekte der Caritas im Familienausschuss. Wir werden uns zu diesem Themenkomplex nochmals an den Rat wenden und entsprechende Maßnahmen für Nümbrecht anregen.

Fortschritt
In Prüfung

Einrichtung von Buswartehäuschen.

Antragsdatum: 21.10.2020

Zum Schutz aller Wartenden, häufig der Schulkinder.

Eine große Anzahl von Schulkindern kann auf ihrem täglichem Weg zur Schule keine sichere Unterstellmöglichkeit zum Warten auf den Schulbus in ihren Wohnorten vorfinden.

Das ist in höchsten Maße verantwortungslos und gefährlich. Es sollte unser größtes Bestreben sein, unseren Kindern die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, denn sie sind unsere Zukunft.

Zwischenstand: Aktuell laufen die Umsetzung der Bau- und Instandsetzungsarbeiten. Wir werden in den nächsten Sitzungen den Stand der Umsetzung erfragen.

Fortschritt
In Prüfung

Erstellung eines nachhaltigen, umfassenden Mobiltätskonzeptes für die Gemeinde.

Antragsdatum: 02.11.2020

Z. B. Carsharing, erhöhte Taktung von Busverbindungen, verbesserte Radwegenetze, e-Bike-Stationen sowie -Ladekonzepte, Erweiterung des Bürgerbusangebotes

Durch ein Mobilitätskonzept besteht die Möglichkeit, dass Alternativangebote mit den bestehenden Angeboten besser vernetzt und abgestimmt werden können.
Dafür wird ein umfassendes neues Mobilitätskonzept für gesamt Nümbrecht benötigt, welches in der Planung für neue Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen möglichst alle Formen der Mobilität mit einbezieht. Dabei sind mit Carsharing, erhöhter Taktung von Busverbindungen, verbesserte Radwegenetze, e-Bike-Stationen und entsprechende Ladekonzepte sowie Erweiterung des Bürgerbusangebotes auch am Wochenende nur einige Aspekte, die integriert werden müssen.

Eine Vernetzung aller Angebote und eine Bereitstellung der entsprechenden Informationen für den Fahrgast, möglichst auf digitalem Weg, ist notwendig und zeitgemäß.

Die Gemeinde wird für die Erarbeitung eines umfangreichen Mobilitätskonzeptes unserer Meinung nach jedoch zusätzlich auf professionelle Hilfe planerischer Art zurückgreifen müssen. Dies gilt es zu prüfen und entsprechende finanzielle Mittel bereit zu stellen. 
Bei einem gut aufgestellten Konzept sind zudem Fördergelder für die Umsetzung der Infrastrukturmaßnahmen vom Land zu erwarten.

Zwischenstand: In der Gemeinde wurde eine Stelle für eine Mobilitätsmanagerin geschaffen und wir freuen uns, dass Frau Sandra Opitz ihr Arbeit aufgenommen hat. Wir werden sie zu einer unserer kommenden Veranstaltungen einladen und sind gespannt auf ihre Pläne. Gleichzeitig möchten wir mit ihr über unsere Vorstellungen einer smart city diskutieren.

Fortschritt
In Prüfung

Überprüfung einer Anbindung an die Schnellbuslinie nach Hennef Bahnhof.

Antragsdatum: 02.11.2020

In Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune Ruppichteroth und der Stadt Hennef.

Nümbrecht ist momentan durch den ÖPNV nur teilweise ausreichend angebunden. Während es in Richtung Norden (Gummersbach, Ründeroth) und Südosten (Waldbröl) regelmäßige Verbindungen gibt, fehlen umsteigefreie, regelmäßige Busverbindungen in Richtung Westen, Osten und Südwesten. Insbesondere das Fehlen einer Verbindung nach Südwesten (Ruppichteroth, Hennef) ist aus unserer Sicht ein Nachteil für Nümbrecht.

Daher fordern wir, dass sich die Gemeinde Nümbrecht beim Oberbergischen Kreis für die Bestellung einer Buslinie Nümbrecht-Ruppichteroth-Hennef(Sieg) stark macht. 
Eine solche Buslinie wäre gewiss erst einmal kostenintensiv, hätte aber auch zahlreiche Vorteile für Nümbrecht und Oberberg. So fände z. B. in abgelegenen Dörfern, die bisher nur im Schülerverkehr ans Busnetz angeschlossen sind, endlich regelmäßiger Busverkehr statt. Für Einwohner, die noch nicht Autofahren dürfen oder nicht mehr Autofahren wollen, wäre dies eine große Erleichterung.

Die von uns beantragte Busverbindung würde zahlreichen Schülern, Berufstätigen und Einkäufern, die jeden Tag zwischen beiden Gemeinden pendeln, das Leben deutlich erleichtern.

Zwischenstand: Der Bürgermeister hat unser Anliegen in der Kreisverwaltung zur Sprache gebracht. Dort gibt es Überlegungen zum Ausbau des ÖPNV. Wir bleiben am Ball und haken nach, wie der aktuelle Stand ist und was der Kreis in dieser Sache vorhat.

Fortschritt
In Prüfung

Errichtung von Mitfahrbänken.

Antragsdatum: 02.11.2020

Zur erleichterten Fortbewegung von Personen ohne eigenes Auto.

Mitfahrbänke stellen eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar und erleichtern die Fortbewegung für Personen, die über kein eigenes Auto verfügen. Besonders für Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Dörfern und in entlegeneren Teilen der Gemeinde können Mitfahrbänke dazu beitragen, dass der Weg zum Einkaufen, zum Arzt oder zum nächstgelegenen Busbahnhof erleichtert wird.

Gleichzeitig haben Mitfahrbänke einen positiven Einfluss auf das soziale Gefüge in der Gemeinde. Wer auf einer Mitfahrbank sitzt, signalisiert: Mitfahrgelegenheit gesucht! Erkennbar sind die Mitfahrbänke in der Regel durch ein Haltestellenschild und eine Tafel, an der das Wunschziel – gut leserlich für die vorbeifahrenden Autofahrerinnen und Autofahrer – angebracht wird.

Wichtig ist, dass die Mitfahrbänke gut sichtbar aufgestellt sind und die Autofahrerinnen und Autofahrer sicher anhalten können, um ein gefahrloses Ein- und Aussteigen zu ermöglichen.

Die Kosten für die Errichtung der Mitfahrbänke sind gering, zumal auch bestehende Bänke einfach angepasst werden können. Für das Zustandekommen vieler gemeinsamer Fahrten ist die Information der Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Aspekt. Je mehr Bewohnerinnen und Bewohner von den Mitfahrbänken erfahren, desto besser funktioniert die Mitfahrbörse.

Fortschritt
Leider abgelehnt